Stadtführungen in Berlin an historischen Plätzen mit WalkBerlin

Stadtführung Französische Spuren in Berlin

Pariser Platz - Berlin am Brandenburger Tor

Entdecken Sie in der Stadtführung „Französische Spuren in Berlin“ die französische Geschichte Berlins. Von den Hugenotten im 17. Jahrhundert bis zu den französischen Besatzungstruppen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, durch Künstler, Intellektuellen, Barkeeper nach dem Mauerfall ist die Präsenz der Franzosen in Berlin heute noch spürbar. Ihre Beziehung mit den Berlinern einmalig. Seit über 300 Jahren gibt es Kriege aber auch Kooperationen und Austausche, die das Bild der Stadt stark geprägt haben. Begleiten Sie mich in dieser Tour zu den historischen Orten, die an diese deutsch-französische Geschichte in Berlin erinnern.


Highlights

  • Private Führung
  • Termin nach Anfrage
  • Kleine Gruppen
  • Berlin vom 17. Jht bis heute
  • Brandenburger Tor und Pariser Platz
  • Siegessäule
  • Checkpoint Charlie
  • und viele weitere

Tourdaten

  • Dauer: ca 2,5 Stunden
  • Treffpunkt: Tourist Infopunkt am Pariser Platz
  • Preis nach Gruppengröße
  • Keine Besichtigung des Quartier Napoleon

Anfrage und Reservierung

Diese Tour können Sie nur als private Stadtführung buchen. Nehmen Sie dazu mit uns frühestens 2 Monate vor dem gewünschten Termin Kontakt auf.


Die Franzosen kommen nach Berlin

Flüchtlinge. Ende des 17. Jahrhunderts hob der französische König Ludwig der XIV. das Edikt von Nantes auf. Für die Protestanten bedeutete es, dass sie ihre Religion in Frankreich nicht mehr ausüben durften. Der große Kurfürst bot Ihnen Aufenthalt in Berlin und Brandenburg an. Das Edikt von Potsdam war eine offizielle Einladung, sich in Brandenburg niederzulassen. Verfolgt in ihrem Land befolgten viele das Appell: 20.000 wanderten nach Brandenburg aus, 6000 nach Berlin. Der Austausch und die Einflüsse waren zahlreich und vielfältig: Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft. Der Gendarmenmarkt ist heute nur eine der Spuren dieser Zeit.

Das Hauptsiedlungsgebiet bildete damals der heutige Berliner Stadtteil Moabit, der den französischen Einwanderern seinen Namen zu verdanken hat. Woher aber der Name „Moabit“ kommt, ist heute noch unklar. Es gibt verschiedene Interpretationsversuche. „Terre de moab“ kommt aber am häufigsten. Der Ausdruck kommt vom alttestamentarischen Moabiterland, das den Israeliten bei ihrem Auszug aus Ägypten Zuflucht gewährte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Frankreich zu den Besatzungsmächten in Deutschland und war an der Besatzungspolitik der Alliierten beteiligt. Am Rande der Potsdamer Konferenz im Sommer 1945 wurde ihnen einen Sektoren zugeteilt: Reinickendorf-Wedding – nicht so weit weg vom ursprünglichen Kiez der Franzosen. Schon in den 1960ern haben sich die Beziehungen zwischen Besatzern und Berlinern verbessert. Veranstaltungen wie das deutsch-französische Volksfest, Sport-Wettbewerbe, deutsch-französische Stammtische und der 14. Juli haben dazu beigetragen. Das Leben in der Garnison organisierte sich um das Quartier Napoléon und die Cité Foch.

und bleiben

1994 war der Abzug der französischen Truppen aber viele Franzosen sind geblieben, viele auch dazu gekommen. Heute kommen immer mehr Studenten und junge Erwerbstätige nach Berlin. Das Institut français, le Centre culturel oder das französische Gymnasium, die zahlreichen französischen Restaurants sind der Beweis der engen Verbundenheit.

Erleben Sie die Geschichte der Franzosen in Berlin in der Stadtführung „Französische Spuren in Berlin“ von den Hugenotten zu den Alliierten, vom Pariser Platz am Brandenburger Tor bis zum Checkpoint Charlie.

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