Stadtführungen in Berlin an historischen Plätzen mit WalkBerlin

AlliiertenMuseum

AlliiertenMuseum - Berlin

„Wie aus Feinden Freunde wurden“

lautet die Dauerausstellung des AlliiertenMuseums. Fast 50 Jahre lang haben die Westmächte mit den Berlinern in Westberlin auf engen Raum zusammengelebt. Die Geschichte dieses Zusammenlebens zwischen 1945 und 1994, vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis zum Abzug der westalliierten Streitkräfte wird in zwei Teile präsentiert.

Im ehemaligen Kino Outpost Theater geht es um die Zeit unmittelbar nach dem Krieg von 1945 bis 1950. Was hatten die Alliierten für Pläne mit Deutschland? Was sollte aus den Deutschen und Deutschland werden? Die Entnazifizierung, die Demokratisierung und die Teilung Deutschlands werden anhand von originalen Objekten präsentiert.

In der frühen Besatzungszeit entwickelt sich schnell das Verhältnis zwischen Besatzern und Besetzten. Parallel zur Entnazifizierung muss wiederaufgebaut werden. Daran wird zusammen gearbeitet. Ein Ereignis hat dieses Verhältnis besonders geprägt: die sowjetische Blokade und die Luftbrücke der Westmächte. Sämtliche Dokumente, Fotos und Objekte präsentieren die Geschichte des demokratischen Wiederaufbaus in Berlin und die erste Herausforderung des Kalten Krieges.

Der Kalte Krieg in Berlin

Die Alliierten haben die Berliner während des Kalten Krieges begleitet. In Berlin standen sich die ehemaligen Sieger des Zweiten Weltkrieges direkt gegenüber. Bereits 1947 gingen die Meinungen über Deutschland auseinander. Nach der Luftbrücke war eins klar: die Westmächte werden Berlin den Sowjets nicht überlassen.

Um die Fluchtwelle der unzufriedenen DDR-Bürger zu stoppen, wurde in der Nacht vom 12. zum 13. August 1961 eine Mauer um West-Berlin gebaut. Die Berliner Mauer, die Berlin in 2 Stadthälften geteilt hat und Millionen von Berlinern getrennt hat, ist zum Symbol des Kalten Krieges geworden. Ein Teilstück der originalen Mauer sowie einen Wachturm und den echten Checkpoint Charlie können Sie auf dem Gelände des AlliiertenMuseums besichtigen.

Die Ausstellung geht weiter in der Nicholson-Gedenkbibliothek mit dem Schwerpunkt auf den Kalten Krieg und das Leben in den amerikanischen, britischen und französischen Garnisonen bis 1994. Was wäre der Kalte Krieg ohne Geheimdienste- oder Spionagegeschichten? Das alles erfahren Sie im AlliiertenMuseum.

Adresse: Clayallee 135, 14195 Berlin
Internet: www.alliiertenmuseum.de
Eintrittspreise: Eintritt frei
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 – 18 Uhr
Führungen: nach Vereinbarung
Nahverkehr:

Alliiertenmuseum (Berlin): 115, N10, X83
Hüttenweg (Berlin): 115, N10
Königin-Luise-Str./Clayallee (Berlin): 115, N10, X10, X83
Am Waldfriedhof (Berlin): 285
Vogelsang (Berlin): N10, X83

Empfehlen und teilen

Leave a Comment